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Ja.Damit ihr mal seht, was der Trend Pelz mit den Tieren macht:

Ein Blick in eine Pelztierfarm
von Brigitte Jenner und Alexander Farkas


Immer dieselbe Schleife - so laufen sie in ihren kleinen, kahlen Käfigen wie irre hin und her. Ihre Käfige reihen sich ca. knapp einen Meter über dem Boden dicht aneinander. Darunter türmen sich Kotberge. Die Pelztierfarm - ein grausiger Anblick, überall nur Käfige, in denen Nerze hektisch herumrennen.

In der Wildnis leben Nerze an Ufern von Flüssen und Seen mit starkem Pflanzenwuchs, der ihnen ausreichend Verstecke bietet. Hier können die Nerze sich in ihre Wohnhöhle zurückziehen, klettern, im Wasser auf Jagd gehen oder durch ihr kilometerlanges Revier ziehen. In der Gefangenschaft dagegen bleibt einem Zuchtnerz ein kahler Käfig mit einer Grundfläche von nur 0,25 m2, an dem ein kleiner Wohnkasten hängt. Die Nerze, die "nur" der Pelzunggewinnung dienen, müssen sich diesen Käfig mit einem oder sogar drei weiteren Artgenossen teilen. Eine solche Käfighaltung kann den Bedürfnissen der Tiere in keiner Weise gerecht werden. Die Folgen sind Stereotypien, Apathie, Kannibalismus .... .

Der amerikanische Nerz - Mink - wird seit ca. 50-90 Generationen in Gefangenschaft gezüchtet. Trotzdem ist er - entgegen der Behauptung des Deutschen Pelz Instituts (DPI) - vergleichbar mit seinen wildlebenden Artgenossen. Verhaltensstudien brachten den Beweis. Der Domestizierungsprozess hat erst jetzt begonnen. Er ist erkennbar an der Abnahme des Hirnvolumens. Das Gewicht des Hirns hat sich jedoch nur im Vergleich zum freilebenden Nerz um ca. 4-5 % reduziert. Das als teil-domestiziert geltende Frettchen hingegen weist eine Reduktion des Hirngewichts von ca. 25-29 % auf.

In der Fuchszucht sieht es ähnlich schlimm aus. Auf 0,5 bis 1 m2 Drahtboden Grundfläche werden die Tiere gehalten. Füchse haben einen starken Bewegungsdrang und sind nachtaktiv. In diesen Drahtkäfigen ohne Schlafkasten haben sie keine Möglichkeit, vor Licht und starker Sonnenbestrahlung zu fliehen und Schutz bei extremen Witterungsbedingungen zu finden.

Sowohl Nerze als auch Füchse müssen ihr gesamtes Leben - von der Geburt im Mai bis zur Tötung - der "Fellernte" im Dezember - auf einem Drahtgeflecht, gepeinigt vom Gestank ihres eigenen Kots, verbringen.

Nerze werden in der Regel mit Kohlenstoffmonoxid (CO) oder Kohlenstoffdioxid (CO2) vergast. Hierzu werden die Tiere aus ihren Käfigen genommen und in eine Gaskiste, in der schon tote und halbtote Tiere liegen, geworfen. Allein hierdurch werden sie in Angst und Panik versetzt. Als CO-Quelle dient ein Benzinmotor. Ein Lehrbuch für Pelztierzüchter beschreibt die Tötungsmethode folgendermaßen: "Nerze werden nach etwa 130 Sekunden bewußtlos. Nach weiteren 3 bis 4 Minuten in dem mit CO angereicherten Milieu tritt der klinische Tod durch Herzstillstand ein. Vor der Bewußtlosigkeit sind die Tiere stark erregt mit zunehmenden Anzeichen der Atemnot, die Tiere schreien, setzen Harn und Kot ab, wobei die Felle häufig stark verschmutzt werden". Bei der Tötung durch CO² dauert es bis zur Bewußtlosigkeit ca. eine Minute. Durch die hohe Konzentration kommt es zu Reizungen der Atemwege. Füchse werden überwiegend durch Strom (Elektroduktion) getötet.

Die schockierenden Zustände auf den Pelztierfarmen sind schon Anfang der 80er Jahre durch Videoaufnahmen bekanntgeworden. Die Pelzindustrie reagierte auf die Vorwürfe der Tierquälerei und die dadurch entstandenen Verkaufseinbußen durch "Nachbesserung" auf allen Ebenen der Lobby-Arbeit. Es wurde ein Dachverband gegründet (DPI), welcher durch Werbung, Inauftraggeben von Gutachten, politische Arbeit, aggressive Pressearbeit und juristische Verfolgung von Tierschützern den massiven Umsatzeinbruch der Pelzbranche stoppen konnte. Sogar an die Kleinsten unserer Gesellschaft - die späteren potentiellen Pelzkäufer - wurde mit einem Bilderbuch gedacht, welches das Tragen von Pelzen und Nutzen von Pelztieren kindgerecht verniedlicht.

Im Imagebereich wurde viel getan - im Umgang mit den Tieren nichts. Das wollen wir nicht länger hinnehmen. Wir haben fundierte Beweise, daß Pelztierzucht und Wildfänge grausame Tierquälerei sind. Niemand ist auf Pelze angewiesen. Wir dürfen nicht länger zusehen, daß Tiere der Mode wegen geschunden und gewaltsam umgebracht werden. Wir haben eine Chance, diese Ausbeutung der Tiere endlich zu beenden.



http://www.tierrechte.de/pelz/

Wenn ihr das durchgelesen habt, dann solltet ihr nachdenken.
11.7.07 15:09





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